Seit Jahrhunderten schwören Menschen auf die wohltuende Wirkung eines Saunagangs. Für die einen ist die Hitze eher eine Qual, andere sind regelrecht Sauna-Fanatiker und genießen die hohen Temperaturen in vollen Zügen. Unbestritten jedoch ist die medizinische Wirkung beim Saunieren. Das Immunsystem wird gestärkt und man wird abgehärtet gegen Erkältungskrankheiten. Zudem wirkt ein Saunagang vorbeugend gegen Muskelkater nach anstrengenden sportlichen Tätigkeiten.
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Jedoch sollte man auch einige Dinge beachten. Zunächst sollte man nicht mit einer Erkältung in die Sauna gehen. Es kursiert des Öfteren mal das Gerücht, ein Saunagang macht gesund, dies bezieht sich jedoch nur auf eine vorsorgliche, prophylaktische Wirkung. Vor und nach dem Saunagängen Duschen ist natürlich auch ein wichtiger Punkt, dies wird jedoch von Saunatyp und Land bzw. Kultur anders gehandhabt. Des Weiteren empfiehlt es sich die Sauna rechtzeitig zu verlassen, wenn man merkt, dass die Hitze einem zu viel wird. Ansonsten ergeht es Ihnen wie einem Teilnehmer bei der letzten Saunaweltmeisterschaft in Finnland…

Mit den folgenden 5 Must Have kann aber im Prinzip nichts mehr schief gehen. 1. Saunatuch Ein absolutes No-Go in einer Sauna ist sich mit nacktem Körper auf das Holz zu sitzen. Also  benötigen Sie zunächst eine passende Sitz-, oder Liegeunterlage. Hier sind spezielle Saunatücher einem herkömmlichen Handtuch vorzuziehen. Saunatücher sind, da sie entsprechend extremen Bedingungen standhalten müssen, strapazierfähiger und vor allem saugfähiger als ein normales Handtuch. Dadurch, dass sie auch etwas dicker sind, fühlen sie sich an der Haut sehr weich und flauschig an und bieten Ihnen somit eine ideale Liegeunterlage. 2. Hygrometer und Sanduhr Mit einem Hygrometer können sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Sauna messen und durch Aufgüsse regulieren. Meistens verwendet man sie in Verbindung mit einem Thermometer. Um zu wissen, wie lange Sie sich bereits in der Sauna aufhalten, setzt man in der Regel auf eine klassische Sanduhr und nicht auf moderne, digitale Uhren. Ein Saunagang dauert im Durchschnitt etwa 10-15 Minuten. Wenn Ihnen das nicht reicht, können Sie ja mal bei der deutschen Sauna-Meisterschaft teilnehmen. 3. Aufgüsse
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Der Aufguss, also das Übergießen der heißen Steine mit Wasser, ist einer der wichtigsten Bestandteile beim Saunieren. Wie vorher bereits kurz angesprochen, erhöht man durch einen Aufguss die Luftfeuchtigkeit und somit auch die gefühlte Temperatur. Es gibt verschiedene Arten von Aufgüsse, am beliebtesten sind jedoch ätherische Öle, die es in verschiedensten Düften gibt, wie z.B. Fichte, Latschenkiefer, Zitrone, Menthol, Eukalyptus und viele mehr. Die Düfte können sowohl eine anregende als auch eine beruhigende Wirkung haben, zudem beleben sie Geist und Körper und sorgen dafür, dass Ihr Saunagang zum Erlebnis wird. 4. Bademantel Nach einem Saunagang und einer etwa 10 minütigen Abkühlphase mit zugehöriger kalten Dusche, sollte man etwa eine Viertelstunde lang sich ausruhen und entspannen. Also rein in den Bademantel und auf die Couch. Auch bei Bademänteln sollte man auf die Qualität achten, damit Sie sich wohl fühlen und den weichen, kuscheligen Stoff auf ihrer Haut genießen können. Zudem sorgt ein Bademantel dafür, dass sie nicht frieren. 5. Saft bzw. Saftschorlen In der Pause zwischen den Saunagängen also in den Ruhephasen ist ihr Vitamin- und Zuckerhaushalt Ihres Körpers am Boden, Sie sind dehydriert und fühlen sich müde. Um dem entgegen zu wirken, empfehle ich reichlich zu trinken. Besonders Säfte bzw. Saftschorlen sind dafür ideale Durstlöscher, die dafür sorgen, dass Sie sich nach einem Saunagang nicht zu erschöpft sind und den Tag entspannt ausklingen lassen können. Mit diesen 5 Must Have wird für sie jeder Saunagang zum Genuss. Viele nützliche Saunatextilien, wie Saunatücher oder Bademäntel aber auch viele andere interessante Angebote finden Sie im PremiumShop321. Dem nächsten Saunaabend steht nun nichts mehr im Wege. Gut Schwitz! Autor: +Andreas Wallner